For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for Deutsches Adelsarchiv.

Deutsches Adelsarchiv

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Deutsches Adelsarchiv

Archivtyp Archiv / Wissenschaftliche Spezialbibliothek
Koordinaten 50° 48′ 10″ N, 8° 45′ 31,7″ OKoordinaten: 50° 48′ 10″ N, 8° 45′ 31,7″ O
Ort Deutschland Marburg
Besucheradresse Schwanallee 21
Gründung 1961
ISIL DE-Mb104
Träger Vereinigung der Deutschen Adelsverbände (VdDA)
Organisationsform Stiftung
Website Deutsches Adelsarchiv

Das Deutsche Adelsarchiv wurde 1961 als eingetragener Verein gegründet und hat seinen Sitz in Marburg an der Lahn.

Beschreibung

Das Deutsche Adelsarchiv widmet sich vorrangig der Erstellung, Bearbeitung und Herausgabe der Genealogischen Handbücher des Adels. Darüber hinaus werden Unterlagen zur Geschichte des Adels, regionaler Adelsvereinigungen sowie verschiedener Familien gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Neben der gebührenpflichtigen Beantwortung von Anfragen zur Geschichte und Genealogie des deutschen Adels sowie aktuellen Themen werden wissenschaftliche Arbeiten zur Adelsgeschichte im weitesten Sinn gefördert.

Die adelsrechtliche Aufsicht über das Adelsarchiv und dessen Veröffentlichungen hat der Deutsche Adelsrechtsausschuß[1].

Geschichte

Die Gründung des Deutschen Adelsarchivs ging auf eine private Initiative des aus Breslau geflüchteten Oberregierungsrates Hans Friedrich von Ehrenkrook und des aus Mecklenburg vertriebenen Rechtsanwalts Jürgen von Flotow[2] zurück. Bis zur Währungsreform wurden sogenannte „Flüchtlingslisten“ mit Adressen und Suchanzeigen herausgegeben und im August 1948 erschien das erste Heft „Deutsches Adelsarchiv“.

Parallel dazu begann Hans Friedrich von Ehrenkrook zusammen mit dem 1946 in Görlitz enteigneten Verleger Hans Kretschmer die Fortsetzung der Gothaischen Genealogischen Taschenbücher in einer neuen Reihe mit dem Titel "Genealogisches Handbuch des Adels" vorzubereiten. 1951 erschien der erste Band dieser Reihe, die seit 1965 durch den Archivar des Deutschen Adelsarchivs (1965 bis 1996 Walter von Hueck[3], 1996 bis 2015 Christoph Franke, seit 2015 Gottfried Graf Finck von Finckenstein) herausgegeben wird. Schon 1961 konnte die Vereinigung der Deutschen Adelsverbände (VdDA) die von Ehrenkrook aufgebaute genealogische Sammlung übernehmen und das Deutsche Adelsarchiv als eingetragenen Verein gründen.

Zwischen 1968 und 1984 nutzte das Archiv Räume im Hessischen Staatsarchiv Marburg. Im Juni 1984 zog das Deutsche Adelsarchiv in das städtische Gebäude in der Schwanallee 21 ein und seither ist das Archiv dort untergebracht. Zur langfristigen Sicherung der finanziellen Existenz des Adelsarchivs ist der Verein 1994 in eine Stiftung umgewandelt worden. Die 1996 eingeleitete grundlegende Verzeichnung der Archivalien und eine systematische Erschließung der in fünf Jahrzehnten angewachsenen Bibliothek konnte inzwischen abgeschlossen werden.[4]

Mit der Gründung des Verlags des Deutschen Adelsarchivs als unselbstständigem Zweckbetrieb der Stiftung Deutsches Adelsarchiv, Marburg ist die Rückkehr zu den Wurzeln des alten "Gothaischer Hofkalenders" verbunden. Im Sommer 2015 kam der erste Band im Eigenverlag, das "Gothaische Genealogisches Handbuch" (GGH 1) Fürstliche Häuser heraus. 2016 folgten die ersten Bände Adelige Häuser, Gräfliche Häuser und 2017 der erste Band Freiherrliche Häuser. Jedes Jahr kommen zwei oder drei weitere Bände dieser Reihe heraus.[5][6]

Publikationen

Siehe auch

Literatur

  • Literatur von und über Deutsches Adelsarchiv im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Christoph Franke: Deutsches Adelsarchiv – Geschichte – Bestände – Aufgaben, in: Der Archivar (59) 2006, S. 355 ff.
  • Christoph Franke: Erinnerungskultur und die Aufgaben des Deutschen Adelsarchivs, in: Der Herold (51), Hrsg. Herold (Verein), Berlin 2008, S. 264–274.
  • Christoph Franke: Archivfinanzierung durch Umwandlung in eine Stiftung? Das Deutsche Adelsarchiv als Beispiel, in: Kulturelles Kapital und ökonomisches Potential – Zukunftskonzepte für Archive, 82. Deutscher Archivtag in Köln, Red. Heiner Schmitt, in: Tagungsdokumentation zum Deutschen Archivtag, Hrsg. Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V.; Band 17, Fulda 2013, S. 75–90.

Einzelnachweise

{{bottomLinkPreText}} {{bottomLinkText}}
Deutsches Adelsarchiv
Listen to this article

This browser is not supported by Wikiwand :(
Wikiwand requires a browser with modern capabilities in order to provide you with the best reading experience.
Please download and use one of the following browsers:

This article was just edited, click to reload
This article has been deleted on Wikipedia (Why?)

Back to homepage

Please click Add in the dialog above
Please click Allow in the top-left corner,
then click Install Now in the dialog
Please click Open in the download dialog,
then click Install
Please click the "Downloads" icon in the Safari toolbar, open the first download in the list,
then click Install
{{::$root.activation.text}}

Install Wikiwand

Install on Chrome Install on Firefox
Don't forget to rate us

Tell your friends about Wikiwand!

Gmail Facebook Twitter Link

Enjoying Wikiwand?

Tell your friends and spread the love:
Share on Gmail Share on Facebook Share on Twitter Share on Buffer

Our magic isn't perfect

You can help our automatic cover photo selection by reporting an unsuitable photo.

This photo is visually disturbing This photo is not a good choice

Thank you for helping!


Your input will affect cover photo selection, along with input from other users.

X

Get ready for Wikiwand 2.0 🎉! the new version arrives on September 1st! Don't want to wait?