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Klaus von Andrian-Werburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Klaus von Andrian-Werburg (* 19. Januar 1930 in Dresden; † 17. Oktober 2004 in Mainz)[1] war ein deutscher Archivar und Diplomatiker.

Klaus seine Vorfahren der Andrian-Werburg wurden 1692 in den Reichsfreiherren-Stand erhoben.[2] Seine Eltern waren der die Direktor der Sächsischen Textil-Berufsgenossenschaft Dr. jur.[3] Hans Freiherr von Andrian-Werburg und Martha Wörner. Um 1930 lebten Hans und Martha in Dresden, wo der damalige Referendar auch Anwärter des Johanniterordens wurde.[4] 1936 wurde der Vater dann Ehrenritter des Johanniterordens und trat dort zu Beginn 1939 wegen der Mitgliedschaft in der NSDAP wieder aus.[5] Klaus hatte noch eine Schwester Almut und zwei weitere jüngere Brüder Hanns[6] und Heinrich. Die Familie samt den vier Kindern waren Mitglieder der Landesabteilung Sachsen der Deutschen Adelsgenossenschaft und lebten Ende der 1930er Jahre dann in Leipzig.[7]

Seine Dissertation war Kanzlei und Regierungssystem der Herzöge von Bayern-München am Ende des 14. Jahrhunderts gewidmet. Zahlreiche seiner Arbeiten dienten der Bestandserschließung kleinerer Privat- und Adelsarchive im Rahmen des Inventarisierungsprogramms der Generaldirektion der Archive Bayerns. Nach Tätigkeiten am Staatsarchiv Bamberg und am Staatsarchiv Coburg stand er zuletzt als Leitender Archivdirektor an der Spitze des Staatsarchivs Nürnberg.

Verheiratet war er mit Irmtraud von Andrian-Werburg, die am Archiv des Germanischen Nationalmuseums tätig war. Klaus von Andrian-Werburg wirkte viele Jahre neben Walter von Hueck beim Genealogischen Handbuch des Adels mit.

Schriften

  • Klaus Frhr. von Andrian-Werburg: Staatsarchiv Coburg. Beständeübersicht (= Bayerische Archivinventare 41). München 1982. ISBN 3-7686-4108-2. ISSN 0408-7046
  • Ferdinand Frhr. v. Andrian-Werburg (1776-1851). Paläontologe und Regierungspräsident von Mittelfranken, in: Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte; 18, 2000, S. 197 ff. in: Bayerische Bibliographie 2000.

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1934, Justus Perthes, Gotha 1933. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft.
  • Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminetz, Klaus von Andrian-Werburg, Dorothee Müller geb. de la Motte: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser, Band XX, Band 118 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1999, S. 27. ISSN 0435-2408
  • Gerhard Rechter: Dr. Klaus Freiherr von Andrian-Werburg: Nachruf und Bibliographie. In: Archive in Bayern. Band 3. Hrsg. Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2007, S. 95–106. ISSN 1618-4777 Digitalisat

Einzelnachweise

  1. Lebensdaten und Hinweis auf Nachruf
  2. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1864, 14. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1863, S. 7 f.
  3. Doktorbuch Promotionen. Universität Leipzig. Andrian-Werburg Hans, Freiherr von. Dresden.
  4. Gesamt-Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem nach dem Stande vom 10. März 1931, Eigenverlag, Berlin 1931, S. 424.
  5. Johanniter-Ordensblatt. Mitteilungsblatt für die Mitglieder des Johanniterordens, 80. Jahrgang, 149. Nachweisung, Berlin 15. Februar 1939, S. 24.
  6. Prof. Dr. med. Hanns Freiherr von Andrian-Werburg * 06.09.1932 Leipzig; † 04.03.2019. Stuttgart
  7. Anschriftenbuch der Deutschen Adelsgenossenschaft (DAG) 1940. Landesabteilung Sachsen, Abt. 1, Hrsg. DAG, Schlieffen-Verlag, Berlin 1940, S. 250.
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