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Franz Lerner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Franz Lerner (* 7. März 1903 in Frankfurt am Main; † 14. Juni 1995 ebenda) war ein deutscher Historiker.

Lerners Vater war Glasermeister. Er selbst begann 1927 ein Studium an der Universität Frankfurt. Er hörte mittelalterliche Geschichte bei Fedor Schneider, Mittellatein bei Otto Schumann, Nationalökonomie bei Karl Eman Pribram und Sozialgeschichte bei Karl Mannheim. Im Jahr 1931 promovierte Lerner mit einer Arbeit zu Kardinal Hugo Candidus[1], einem Gegenspieler von Papst Gregor VII.

Bereits kurz vor seiner Promotion begann Lerner in der Forschungsgruppe von Moritz John Elsas im Rahmen des Internationalen wissenschaftlichen Komitees für die Geschichte der Preise zu arbeiten. Zudem bereitete er sich auf eine Habilitation bei Mannheim zur Entstehung der liberalen Wirtschaftsordnung in England, Frankreich und Deutschland vor. Im Wintersemester 1932/33 hielt Lerner Probevorlesungen. Mit der Machtergreifung der NSDAP und der Emigration Mannheims und Elsas’ endete Lerners wissenschaftliche Laufbahn vorerst. Von 1935 an leitete er die städtische Frankfurter Presse- und Werbestelle, später wurde er zum Militärdienst im Zweiten Weltkrieg eingezogen.

Nach der Rückkehr aus dem Krieg arbeitete Lerner als Privatgelehrter und stellte für Wirtschaftsverbände und öffentliche Institutionen Auftragsarbeiten zu Wirtschafts- und Lokalgeschichte vornehmlich seiner Heimatstadt Frankfurt fertig. Er war regelmäßiger Autor der Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, wo er sich insbesondere mit der Nutzung der Historischen Hilfswissenschaften auseinandersetzte, der Neuen Deutschen Biographie und von 1982 an als Rezensent auch der Nassauischen Annalen.

1962 erhielt Lerner einen Lehrauftrag für außereuropäische Wirtschaftsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1965 wechselte er für einen Lehrauftrag für „Wirtschaftsgeschichte, besonders Geschichte der Technik“ an die Philipps-Universität Marburg. Dort erhielt er 1973 eine Honorarprofessur.

Lerner war von 1930 an Mitglied der heutigen Gesellschaft für Frankfurter Geschichte und von 1981 an ihr Ehrenmitglied. 1986 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Einzelnachweise

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  1. Siehe zu diesem Kurt ReindelHugo von Remiremont. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S. 18 (Digitalisat).
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